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Presseberichte
Neueröffnung der Geschäftsstelle Emmerich
Die Zeitarbeitsfirma "Welcam" hat an der Rheinpromenade eine Filiale eröffnet. Am neuen Standort des Klever Unternehmens soll es vor allem um die Vermittlung in den kaufmännischen Bereich gehen.
Der Personaldienstleiter "Welcam" hat in Emmerich eine Filiale eröffnet. Das 15 Jahre alte Unternehmen mit Hauptsitz in Kleve will sich im ehemaligen Büro der Emmericher Wirtschaftsförderung an der Rheinprominade auf die kreisweite Vermittlung in den kaufmännischen Bereich konzentrieren. "Ein Sektor, der am Niederrhein bislang eher vernachlässigt wurde", wie Geschäftsstellenleiterin Sabine Harms gestern ausführte.
"Welcam" wird dabei gleich mehrere Aufgaben übernehmen. Zum einen nimmt das Unternehmen Kontakt mit deutschen und niederländischen Firmen auf und recherchiert, wo es freie Jobs gibt. Zum anderen wird es in Zusammenarbeit mit Bildungsträgern wie dem Theodor-Brauer-Haus und dem SOS-Kinderdorf für Qualifizierung sorgen. Dazu kommt der klassische Zeitarbeitsbereich: "Welcam" stellt sich selbst Personal ein und verleiht es an interessierte Firmen. Ziel sei dabei immer die langfristige Vermittlung an Unternehmen.
"Gute Entwicklung"
"50 Prozent unserer Klientel bleibt in der neuen Firma. Wir sind dafür das Sprungbrett", so "Welcam"-Mitinhaber und Geschäftsführer Horst Cattelaens, der schon jetzt von einer guten Entwicklung für das neue Tätigkeitsfeld seines Unternehmens spricht: "Trotz kurzer Vorarbeitszeit konnten vier Arbeitslose in eine feste Anstellung im kaufmännischen Bereich vermittelt werden."
Für die Kommunen, die sich um die Vermittlung von Hartz-IV-Empfängern bemühen, ist "Welcam", das entsprechende Verträge mit dem Kreis als Optionsträger abgeschlossen hat, damit ein interessanter Ansprechpartner. In Emmerich und Kleve zum Beispiel, wie die so genannten „Fallzahlen“ von Hartz-IV-Empfängern kreisweit am höchsten sind, ist auch der Bedarf an Stellen entsprechend hoch. "Wir haben hier großes Potential", so Johannes Diks gestern bei dem Pressegespräch.
Dass die Entscheidung für ein neues Büro zugunsten des Standorts Emmerich ausfiel, freute den Bürgermeister deshalb auch umso mehr. "Emmerich hat eine gute Infrastruktur und die Nähe zu den Niederlanden ist für unsere Arbeit von großem Vorteil", begründete Horst Cattelaens den Schritt.
21.08.2007